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27. April 2009 Neukölln

Religion bleibt freiwillig!

Danke an alle Neuköllnerinnen und Neuköllner, die beim Volksentscheid mit Nein gestimmt haben

Die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner hat sich dafür ausgesprochen, an Berliner Schulen den gemeinsamen Ethikunterricht beizubehalten. Die Kampagne „Pro Reli“ erreichte nach dem amtlichen vorläufigen Endergebnis nur 14,2 Prozent der Stimmberechtigten im Volksentscheid. An der Abstimmung nahmen 713.228 Berlinerinnen und Berliner teil - 29,2 Prozent der Wahlberechtigten. Mit "Ja" stimmten 48,5 Prozent der Teilnehmenden, "Nein" kreuzten 51,3 Prozent an: Die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner hat somit der Einführung eines staatlichen Wahlpflichtfaches Religion eine Absage erteilt. Kinder aus verschiedenen Kulturen und mit verschiedenen Religionen können weiterhin gemeinsam über Werte, Moral, Toleranz und Glauben sprechen. In Neukölln stimmten 61,8 Prozent der Teilnehmenden mit „Ja“, 37,9 Prozent stimmten mit „Nein“. Das ist das drittbeste Ergebnis in einem Berliner Westbezirk für die Befürworter des gemeinsamen Ethikunterrichts.