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30. April 2009 Neukölln

Lehren aus einem tragischen Ereignis

32 Tote – 198 Verletzte – 1.228 Festnahmen – 32 Freiheitsstrafen – 1.0981 von der Polizei abgefeuerte Karabiner- und Pistolenschüsse. Rund um den 1. Mai 1929 kommt es zu diesen grässlichen Ereignissen in Berlin. Es folgt der als „Schwarzer Freitag“ bekannte Börsencrash. Im Januar 1933 errichten die Nazis ihre Terrorherrschaft.

Mit dieser Ausstellung trägt die Neuköllner LINKE zur Aufarbeitung eines tragischen Kapitels der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei.
Neben der Dokumentation der Ereignisse gibt es ausführliche Hintergrundinformationen. Werner Gutsche (86), Träger der Neuköllner Ehrennadel, ist in Neukölln zur Zeit der Weimarer Republik aufgewachsen und bis heute ortskundiger Bürger.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 30.4.2009, 18.00 Uhr
Ort: Richardplatz 16, U7 Karl-Marx-Straße Schalmeien Kapelle, Vortrag, Film, Tonaufnahmen Mit Werner Gutsche (86), Träger der Neuköllner Ehrennadel Für Essen und Trinken, bei schönem Wetter draußen, ist gesorgt

Stadtteilführung: Sonntag, 3.5.2009, 12.00 Uhr
Treffpunkt: Boddinplatz, U8 Boddinstraße, Bus 104, 167 U-Bahnhof Boddinstraße Um 12.00 Uhr begann am 3. Mai 1929 am Polizeirevier Boddinplatz der Polizeisondereinsatz. 12 Tote waren zu beklagen. Werner Gutsche erklärt die Zusammenhänge vor Ort. Nach dem Rundgang Mittagessen und Diskussion, Richardplatz 16.

Ausstellungsdauer: 30. April bis 31. Mai 2009, DIE LINKE, Richardplatz 16 Öffnungszeiten werktags von 17.00 bis 19.00 Uhr