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9. November 2008 Neukölln

DIE LINKE Neukölln solidarisch mit IG Metall im Tarifkampf

Öffentliche Debatte angekündigt zur Positionierung der LINKEN angesichts von Finanzkrise und drohender Rezession – Protest gegen EU-Militarisierung und NATO-Politik wird vorbereitet – Neuer Bezirksvorstand gewählt

DIE LINKE Neukölln ruft ihre Mitglieder und Sympathisanten dazu auf, die Streikaktionen der IG Metall in Berlin zu unterstützen. Das beschloss die Mitgliedervollversammlung des Bezirksverbandes am Samstagabend (08.11.2008). Die offensive Tarifforderung der IG Metall sei ein wichtiges Zeichen, gerade angesichts der Finanzmarktkrise. Es dürfe nicht sein, dass die Kosten für die Krise auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgeladen würden, heißt es im Beschluss. Darüber hinaus wurde der Bezirksvorstand beauftragt, eine öffentliche Diskussionsveranstaltung über Ursachen und Lösungen der Finanzmarktkrise zu organisieren. Es sei eine klare Positionierung der LINKEN auf Bundes- und Landesebene gegen eine massive Umverteilung von unten nach oben von Nöten.

In einem weiteren Beschluss unterstützt DIE LINKE Neukölln den geplanten Protest "gegen die Militarisierung der EU und den Widerstand gegen die aggressive NATO-Politik anlässlich des 60. Jahrestages des Militärbündnisses" im April des kommenden Jahres. Der Bezirksverband werde gemeinsam mit Bündnispartnern eine öffentliche Informations- und Mobilisierungsveranstaltung vorbereiten.

Zuvor hatte die Mitgliedervollversammlung des Bezirksverbandes Neukölln einen neuen 12-köpfigen Bezirksvorstand und vier Delegierte zum Landesparteitag der Berliner LINKEN gewählt. Mit großer Mehrheit wurden Irmgard Wurdack und Ruben Lehnert in ihren Funktionen als Sprecher/-innen des Bezirksvorstandes wiedergewählt. Ebenso Christian Posselt als stellvertretender Sprecher und Werner Halbauer als Schatzmeister des Bezirksverbandes. Neu als stellvertretende Sprecherin wurde Judith Demba gewählt. Als weitere Mitglieder des Bezirksvorstandes wurden gewählt: Julia Dobberstein, Marlies Fuhrmann, Klaus-Dieter Heiser, Gülaysan Karaaslan, Thomas Licher, Franziska Lorenz-Hoffmann und Harald Schindel.