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4. März 2008 Neukölln

Solidarität mit den Streikenden

Während einer "aktiven Mittagspause" am 4. März 2008 forderten Beschäftigte des Neuköllner Krankenhauses: Mehr Personal für eine würdige Patientenversorgung und Schluss mit Lohndumping. Foto: Franziska Lorenz-Hoffmann

DIE LINKE.Neukölln solidarisiert sich mit den Streiks im Dienstleistungsbereich für höhere Löhne. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mussten in den letzten Jahren teilweise massive Reallohnverluste hinnehmen. Gleichzeitig wurden und werden durch die Steuerpolitik der Bundesregierung den Konzernen und Reichen Milliarden geschenkt und so die Finanzierung öffentlicher in Ländern und Kommunen untergraben. Diese Entwicklung muss gestoppt werden.

Wir fordern den Berliner Senat und seine Vertreterinnen und Vertreter in den Aufsichtsräten der Berliner Dienstleistungsbetriebe auf, endlich angemessene Lohnerhöhungen anzubieten, damit die Notwendigkeit von Streiks entfällt. Die Beschäftigten haben in den letzten Jahren mit Lohnverzicht zur Haushaltskonsolidierung Berlins beigetragen. Sie dürften nicht weiter unter der Haushaltskonsolidierung Berlins leiden.

Wir rufen die Mitglieder unseres Bezirkes auf, sich an den öffentlichen Streik- und Protestaktionen der Streikenden zu beteiligen und dort die Solidarität des Bezirksverbandes zu praktizieren.

Dies hat der Bezirksvorstand Berlin-Neukölln der Partei DIE LINKE am 6. März 2008 einstimmig beschlossen.

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