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25. August 2008 Neukölln

Hunderte protestieren gegen Nazis in Berlin-Neukölln

Am 23. August 2008 hat die NPD gemeinsam mit den Autonomen  Nationalisten einen Marsch in Berlin-Neukölln gegen den Bau von zwei Hindu-Tempeln durchgeführt.
Ein breites Bündnis, an dem sich auch DIE LINKE.Neukölln beteiligt hat, wollte das verhindern. Dem Aufruf „Nein zum Naziaufmarsch! Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung!“ folgten rund 500 Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung zu setzen.
Ein besonderer Dank gilt den Genossinnen und Genossen, die mit ihrem Engagement geholfen haben, die Demonstration durchzuführen, sei es als Anmelder, Ordnerin oder Einheizer: Michael, Irmgard, Sebastian, Julia, Johannes, Benjamin, Thomas, Ralf, Julia, Gülay, Thomas, Judith, Hendryk, Franziska und vielen mehr.


Rede von Gülaysan Karaaslan (DIE LINKE.) auf der Anti-Nazi-Demo am
23. August 2008 in Berlin-Neukölln

„Ich bin Gülaysan Karaaslan. Ich spreche hier für DIE LINKE.Neukölln, für die ich in der Bezirksverordnetenversammlung sitze.
Ich bin  Kurdin. Und ich bin der Meinung, dass wir nur dann die Nazis wirksam bekämpfen, wenn wir uns nicht spalten in Deutsche und Nicht-Deutschen – wenn wir uns nicht spalten lassen. Nur gemeinsam – Türken und Kurden, Araber und Afrikaner, Christen, Hindus und Moslems – nur gemeinsam werden wir die Nazis aus unserem Bezirk verjagen.
Und nur gemeinsam werden wir eine andere, bessere Gesellschaft errichten - eine Gesellschaft, in der die Menschen friedlich und gleichberechtigt zusammenleben, unabhängig von ihrer Hautfarbe, Nationalität und Religion.“