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18. September 2006 DIE LINKE Wahltour, Neukölln

Wahlziel erreicht: Linkspartei.PDS erneut mit Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung.

Trotz des schlechten landesweiten Abschneidens gab es bei der Linkspartei.PDS Neukölln am Wahlabend Grund zum Feiern. „Unser wichtigstes Wahlziel, erneut mit einer Fraktion in die Bezirksverordnetenversammlung einzuziehen, haben wir erreicht“, sagte der Bezirksvorsitzende Heinz Schugowski. „Die Wählerinnen und Wähler haben unsere politische Arbeit vor Ort und die Beteiligung an der Zählgemeinschaft mit SPD und Grünen offenbar honoriert.“ Mit 5,5 Prozent der Stimmen erzielte die Partei bei der BVV-Wahl ihr bisher zweitbestes Ergebnis und verlor im Vergleich zu 2001 (5,9 Prozent) nur leicht.

Auch bei der Abgeordnetenhauswahl gibt es einen Erfolg zu verbuchen: „Als einziger Bezirk haben wir bei den Erststimmen sogar noch zugelegt“, freut sich Schugowski. Immerhin 6,7 Prozent der Neuköllnerinnen und Neuköllner gaben einem der sechs linken Direktkandidaten ihre Stimme (2001: 6,2 Prozent). Nur bei den Zweitstimmen konnte sich die Linkspartei.PDS im Bezirk dem negativen Landestrend nicht entziehen und verlor 2,5 Prozentpunkte (2006: 5,0 Prozent; 2001: 7,5 Prozent).

Einen Grund für das relativ gute Abschneiden seiner Partei in Neukölln sieht Schugowski in der Zusammenarbeit mit der WASG. „Die meisten WASG-Mitglieder im Bezirk haben gemeinsam mit uns Wahlkampf gemacht. Das hat uns enorm geholfen“, glaubt er. Die Wahlalternative Soziales Neukölln (WASN), die allein zur BVV-Wahl angetreten war, erreichte nur 0,8 Prozent der Stimmen.

Sorgen bereitet Schugowski allerdings, dass es nicht gelungen ist, den Einzug der NPD in die BVV zu verhindern. „Jetzt sind alle demokratischen Parteien gefordert, dass verloren gegangene Vertrauen der Wählerinnen und Wähler wiederzugewinnen. Neukölln braucht keine Nazis!“

Kontakt:

Christian Posselt, 0177-4016162,