Stefanie Vogelsang, Stadträtin für Gesundheit und Bürgerdienste, wurde heute von der Neuköllner BVV mit 40 von 53 Stimmen abgewählt.
Der erneute Abwahlantrag wurde aus den Reihen der CDU-Fraktion eingebracht. Damit hat das unrühmliche Kapitel Vogelsang in Neukölln endlich ein Ende.
Im letzten Jahr haben alle Fraktionen (außer CDU) schon einmal einen Antrag auf Abwahl Vogelsangs wegen Untätigkeit und schlechter Amtsführung gestellt.
Den Mitgliedern der CDU-Fraktion wurde damals in einer sehr undemokratischen Art und Weise die Teilnahme an der Abstimmung versagt. Vogelsang sorgte für ein Verlassen ihrer Fraktion aus den BVV-Saal während der Abstimmung.
Auch nach der Abwahl behält die CDU das Vorschlagsrecht für die Nominierung eines neuen Kandidaten für dieses Amt. Es ist demokratische Gepflogenheit, diesen dann auch zu wählen.
Wir erwarten allerdings, dass derjenige ein Mindestmaß an Kompetenz und Fleiß mitbringt. Beides ließ Stefanie Vogelsang gänzlich vermissen. Desweiteren sollte der Kandidat die CDU-Fraktion geschlossen hinter sich wissen.
Als Mehrheitsbeschafferin für CDU-interne Flügelkämpfe stehen wir nicht zur Verfügung.
Sylvia Stelz
Fraktionsvorsitzende