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19. November 2017 Linksfraktion in der BVV

Wechsel der Neuköllner Bezirksverordneten Marina Reichenbach zur SPD / Das Mandat jetzt an DIE LINKE zurückgeben

Moritz Wittler, Sprecher des Bezirksverbands DIE LINKE Neukölln zum Wechsel der Neuköllner Bezirksverordneten Marina Reichenbach zur SPD:

„Überrascht haben wir die Art und Weise des SPD-Übertritts von Marina Reichenbach zur Kenntnis genommen. In der vergangenen Zeit hatte sie sich bei kaum einer Sachfrage kritisch zum Handeln der Linksfraktion geäußert. Wir fordern Marina Reichenbach auf, ihr Mandat niederzulegen.

Die Fraktion DIE LINKE in der BVV Neukölln macht eine erfolgreiche Arbeit. Zum Beispiel konnte, nach jahrelanger Arbeit und gegen den anfänglichen Widerstand der SPD, endlich der Milieuschutz für von Gentrifizierung bedrohten Wohngebieten durchgesetzt werden. Bei den Wahlen im Jahr 2016 wurde die Arbeit der Linksfraktion bestätigt. DIE LINKE konnte ihr Wahlergebnis von 2011 mehr als verdoppeln. Diese Entscheidung der Wählerinnen und Wähler muss respektiert werden.

Marina Reichenbachs pauschalen Vorwürfe und teilweise diffamierenden Aussagen über den Bezirksverband weisen wir zurück, weil sie nur ihren Vertrauensbruch gegenüber den Wählerinnen und Wählern und gegenüber der Mitgliedschaft der Neuköllner LINKEN kaschieren sollen. Es stellt sich die Frage, warum sie trotz ihrer jetzt offenbarten fundamentalen Kritik überhaupt für DIE LINKE zur BVV Neukölln kandidiert hat.“

Hintergrund:

In einer Erklärung hat die Neuköllner Bezirksverordnete Marina Reichenbach am 18. November 2017 mitgeteilt, dass sie die Partei DIE LINKE verlassen und sich der SPD anschließen wird. Ihr Mandat in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) will sie behalten, um damit künftig als Mitglied der SPD-Fraktion tätig zu werden. SPD-Fraktionschef Martin Hikel begrüßte den Schritt Reichenbachs.

Quelle: Pressemitteilung DIE LINKE.NEUKÖLLN, 19. November 2017

Hier findet ihr das Bewerbungsblatt Marina Reichenbachs für ihre Kandidatur auf der Liste DIE LINKE zur Bezirksverordnetenversammlung Neukölln