Zunächst einmal sind wir normale Bürger aus unterschiedlichen Schichten, Erlebniswelten, Lebenserfahrungen und sonstigen Hintergründen mit einem politischen Anspruch, der dazu geführt hat, dass wir uns entschlossen haben gerade bei den Linken einzutreten. Wir sind der Meinung, dass die, in dieser Partei bezogenen gesellschafspolitischen Positionen zu den unterschiedlichsten Themenfeldern, unserer gewachsenen politischen Auffassung von einer gerechteren Welt recht nahe kommen und wir, frei von ideologischen Scheuklappen, ohne Sendungsbewusstsein, dem Leben im Heute und der Zukunft zugewandt, an einer modernen politischen Willensbildung mitarbeiten wollen, die es den Menschen ermöglicht, ihre Lebenslagen zu optimieren. .
Aus diesem Selbstverständnis heraus stellen wir fest, dass es bei uns in Neukölln unterschiedliche politische Positionen mit eigenen Organisationsformen vorhanden sind, dem wir diese thematische BO für die Mitglieder offen halten, die sich diesem Duktus nicht unterordnen wollen und einen weitergehenden politischen Anspruch haben. Wir unterliegen keiner innerparteilichen Strömung, orientieren uns am gesellschaftlichen Leben, lassen neue Denkweisen in einem weitem Spektrum zu, die zu demokratischer gesellschaftlicher Veränderung führen können und sind kooperationsbereit.
Dabei bekennen wir uns zum pluralistischen Charakter unserer Partei, ohne den Konsensrahmen zu verlassen, solange dieser erkennbar ist.
Am 5.2.2009 haben sich ehemalige Mitglieder der BO Demokratische Linke getroffen, die zwar die Auflösung der BO Demokratische Linke zugestimmt und unterstützt haben, allerdings aus individuellen Gründen den Bezirk nicht wechseln konnten, oder auch wollten. Bei der Suche nach einer neuen politischen Heimat in Neukölln wurde einstimmig beschlossen den alten Namen beizubehalten, weil er die politische Grundausrichtung am besten beschreibt und die BO weiter, entsprechend den Parteistrukturen, eine bezirkliche, thematische Basisorganisation sein will. Als Sprecher der BO Demokratische Linke wurde Peter Balsam einstimmig gewählt.
Von Harald Weinberg
Völlig unabhängig von den aktuellen Veröffentlichungen zu dem “Gegenströmungs-Dossier” wollte ich in diesen Tagen mein Versprechen einlösen und mein Gedächtnisprotokoll zu den Thesen von Hans-Ulrich Jörges (Stern) auf der Fraktionskalusur in Facebook veröffentlichen. mehr
Es gibt ein legitimes Primat der taktischen Politik, wenn die Hütte brennt. Allerdings findet das politische Tagesgeschäft in aller Regel in brennenden Hütten statt. Umso wichtiger ist es, zuweilen beim Austreten der Brandherde darüber nachzudenken, wo der nächste Brand entstehen wird. mehr
Harald Werner, Dezember 2011
Es mangelt nicht an Beispielen für die Stichhaltigkeit der Alternativen und Weitsicht der LINKEN. So hat schon die PDS bei der Einführung des Euros auf die Konstruktionsfehler der Währungsunion hingewiesen, doch das gegenwärtige Desaster ist noch größer als vorhergesagt. mehr
Genossinnen und Genossen,
wir haben uns einmal auf den Weg gemacht, – jetzt ist Katrin gerade draussen –, diese Gesellschaft, diese Stadt zu verändern, und zwar am besten, bevor das Ziel explodiert. Diese Niederlage ist deshalb besonders bitter. Da mag auch nicht trösten, dass der Weg zur gesellschaftlichen Veränderung eben nicht geradlinig erfolgt. mehr
von Klaus Lederer
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Wir haben bei der Berliner Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 18. September 2011 keines unserer Wahlziele erreicht. Gegenüber 13,4 % im Jahr 2006 haben wir 2011 noch 11,7 % der Zweitstimmen erhalten. mehr